Mieterhöhung

Das Gesetz gibt dem Vermieter mehrere Möglichkeiten während des laufenden Mietverhältnisses die Miete zu erhöhen. Gemäß § 558 BGB kann die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöht werden, welche sich nach dem Mietspiegel richtet. In Berlin erscheint alle zwei Jahre ein neuer Mietspiegel. Eine weitere Möglichkeit ist gemäß § 559 BGB die Mieterhöhung nach einer durchgeführten Modernisierung. In Berlin gilt seit Februar 2020 das Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen (MietenWoG Bln), der sogenannte Mietendeckel. Dieses Gesetz ist aktuell bei verlangten Mieterhöhungen zu berücksichtigen. Von den Mieterhöhungen gemäß § 558 BGB und § 559 BGB zu unterscheiden ist eine Anpassung der Vorauszahlungen auf die Betriebskosten nach § 560 BGB, welche von Veränderungen der Höhe der Betriebskosten abhängt.